Trotz schwierigsten Bedingungen auf der 25 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix Strecke und der legendären Nordschleife schlug sich das Team bestens. Harald Grohs gab zu Protokoll: "In meiner dritten Runde fing es in manchen Abschnitten stark an, zu regnen. Hier an Start-Ziel war es dagegen beinahe trocken." Er liess die Reifen dennoch nicht wechseln, sondern verlangsamte die Rundenzeiten nur ein wenig.
Auch Markus Oestreich als zweiter Fahrer auf dem Schirra MINI Cooper S hatte einen Regenschauer zu bewältigen und löste die Aufgabe bravourös. Ab dem Start zeigte sich wieder die Spitzenklasse des Wagens und der Fahrer, als von Bohlen bereits in der ersten Kurve das Verfolgerfeld in der dritten Startgruppe um fast 100 Meter hinter sich gelassen hatte. Nach wenigen Runden setzte Regen ein und Joachim Schirra entschied, den Wagen, der gerade an der Boxeneinfahrt vorbei war, über die "kurze Runde" hereinzuholen. Bei dieser Variante fährt man am Ende der Grand-Prix-Strecke in die Box und verliert so ca. zwei Minuten. Im Sinne der Sicherheit war dieser Zeitverlust aber eine gute Anlage: Friedrich von Bohlen konnte in zwei Runden elf Plätze gutmachen, der Boxenbesuch hatte drei Ränge gekostet.

Start bei trockenem Wetter, dann Regen und Sonne im Wechsel
Über die gesamte Renndauer von sechs Stunden konnte das Team sich - auch durch den geringeren Benzinverbrauch - stetig nach vorne arbeiten und fuhr nach vier Stunden stabil unter den besten 30 Fahrzeugen.
Bei der Zieldurchfahrt lag das Team mit dem in Eigenregie aufgebauten Mini Cooper S auf dem 23. Rang des Feldes in bester Gesellschaft vieler Porsche, BMW und der Audi R8. Nach dem Rennen wurde ein besser platzierter Wagen disqualifiziert, weil er die Ziellinie nicht überquert hatte, er war durch einen Unfall ausgefallen.
Schirra Motoring plant, beim nächsten VLN-Lauf im Freitagstest Mitfahrten in einem Renn-MINI anzubieten. Das nächste Rennen zur VLN findet am 29. August statt.