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12.07.2009 09:58 Uhr

Schirra Motoring beim achten Lauf der MINI Challenge

Interessantes Regenrennen am Formel 1-Morgen


Von Dominik Moll, mpa
Schönes Rennen, gute Laune: Ernst Plötzer und Gero Schwing im Fahrerlager
Schönes Rennen, gute Laune: Ernst Plötzer und Gero Schwing im Fahrerlager

Gero Schwing landete im achten Lauf der MINI Challenge auf dem 22. Rang, stieg aber trotz allem mit einem breiten Grinsen aus dem Wagen: "Spaß hatte ich heute auf jeden Fall" sagte der Pilot nach dem Rennen. "Am Anfang bin ich die gleichen Zeiten gefahren wie der Marcel Leipert vor mir, der hat immerhin gestern das Rennen gewonnen. Mein Start heute war echt stark, ich habe einige Plätze gut gemacht und der Wagen hat im Regen wirklich bestens funktioniert." gab er weiter zu Protokoll.

Im Verlauf des 25-minütigen Rennens bekam er dann ein wenig Temperatur in die Vorderreifen und erhielt dadurch mehr Haftung vorne. Die hinteren Räder blieben dagegen – wie immer beim Challenge MINI kalt. Gero Schwing versuchte dann noch einige andere Linien, "ich habe dann noch die Bremspunkte verschoben, irgendwann habe ich es eben übertrieben" meinte er zu seinem Ausritt ins Kiesbett bei der Dunlop-Kehre, der aber ohne Folgen am Auto blieb.

Friedrich von Bohlen war nicht ganz zufrieden. "Ich habe den Start total verpennt. Sonst hätte ich hier sicher wieder angreifen können, der Regen liegt mir ja, wie man seit Hockenheim weiss (Platz vier im sechsten Lauf)". Schirra Motoring-Gaststarter Harald Grohs fuhr auf den zwölften Platz und gewann die Gentlemanwertung auch am Sonntag souverän. Im achten Lauf liess er die Konkurrenten sechs Plätze hinter sich. Für die Teamkollegen hatte er großes Lob: "Ich bin ja zum ersten Mal im Regen mit dem Auto unterwegs, da fühlte ich mich nicht so sicher. Aber Gero hat das heute schön gelöst. Er fuhr einen sehr sauberen Strich und ich wäre gefahrlos heute nicht an ihm vorbei gekommen." Zum Start meinte er "Friedrich hatte wie ich auch das Problem der kalten Reifen. Mir ging es da noch ein wenig besser, aber leicht war der Start sicher nicht."

Das Mechanikerteam von Schirra Motoring hatte nach dem Rennen keine großen Schäden zu beheben, was der Stimmung natürlich auch zuträglich war. So mussten nur die Wagen gereinigt werden und konnten auf die LKWs verladen werden.